Wer die Jugend hat, hat die Zukunft

Veröffentlicht am 30 Juni 2010, 11:38 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Verschiedenes, Förderung.

Von David Coulin     www.alpenrosen.ch

Seit einem Jahr steht Karin Niederberger aus dem bündnerischen Malix an der Spitze des Eidgenössischen Jodlerverbandes. Im exklusiven Alpenrosen-Interview schaut sie zurück auf die 100-Jahr-Feier und sagt, was sie im Jubiläumsjahr und darüber hinaus bewegen will.

Welches ist die prägendste persönliche Erinnerung an die Hundertjahrfeier des Eidgenössischen Jodlerverbandes EJV?
   Wir wollten die Botschaft der Offenheit hinaustragen – einer Offenheit, die auf einer gesunden Tradition beruht. Das ist uns gelungen. Besonders berührt hat mich auch die Demonstration der Verbundenheit aller Brauchtumsverbände. Dass alle diese Verbände vom Eidgenössischen Schwingerverband über den Verband Schweizer Volksmusik bis zur Schweizerischen Trachtenvereinigung an einem Abend gemeinsam aufgetreten sind,  hat es noch nie gegeben. Den ganzen Text lesen >>

Volksmusik von herumziehenden Musikanten

Veröffentlicht am 27 Mai 2010, 16:14 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Verschiedenes, Veranstaltungen.

Von Matthias Lincke     Profi-Geigenspieler    www.matthiaslincke.ch

Mein Programm heisst «Da Giigämaa unterwäx».
«Unterwegs als ‹Giigämaa› ziehe ich von Bühne zu Bühne, von Fest zu Fest, von Stadt zu Stadt und übers Land. Wo sich Gelegenheit bietet, spiele ich auf: Manchmal alleine und bisweilen mit Weggefährten. Meistens treffe ich dabei mit lokalen Musikanten oder Künstlern anderer Art zusammen. Den ganzen Text lesen >>

Jodel und Alphorn kombiniert

Veröffentlicht am 30 April 2010, 14:11 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Verschiedenes, Sparten.

Von Walter Näf     Fachredaktor

Die Bedeutung des Alphorns hat sich im Laufe der Jahre geändert. Schön ist es aber trotzdem geblieben.
Lauschen Sie gerne den Klängen des Alphorns? Sie können es manchmal über die Hügel und irgendwo am Waldrand hören, wenn ein Könner sein Übungsprogramm leistet. Das passt. Sind Sie der Meinung, in der Kirche oder im Festsaal bei einem Jodlerabend kommt die volle Tragweite des Alphorns nicht zur Geltung? Weit gefehlt, auch im Inneren eines Gebäudes, vor allem auch bei guter Akustik, ist ein Alphorn zu spielen, wie jedes andere Instrument auch, ein Genuss. Den ganzen Text lesen >>

Ist unsere Volkskultur in Gefahr?

Veröffentlicht am 26 März 2010, 18:26 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Verschiedenes.

Von Ernst A. Meyner     Folklore-Redaktor

Die Schweiz mit ihren 26 Kantonen ist wohl eine der reichsten Volkskulturlandschaften Europas. Sie beheimatet die Wurzeln des Volkes. Könnten diese Traditionen in Zukunft etwa verloren gehen?

Seit unser Bundesstaat besteht, pflegen die Schweizerinnen und Schweizer ihren Traditionen folgend in den verschiedenen Regionen unseres Landes ihre eigene Kultur. Diese ist schon deshalb so vielseitig, weil sich in der viersprachigen Schweiz im Laufe der Jahrhunderte selbständige Kulturgemeinschaften gebildet haben, die sich vorab in ländlichen Gegenden als wichtiges Merkmal manifestieren. Den ganzen Text lesen >>

Trachten sind ein kostbares Volkskulturgut

Veröffentlicht am 12 März 2010, 20:50 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Kunsthandwerk, Verschiedenes.

Von Ernst A. Meyner   Folklore-Redaktor

Trachtenvereinigungen, Trachtenschneidereien, Trachtenmode, Trachtenkapellen, Trachtentänze usw. – Begriffe, die in der Szene und in den Medien oft auftauchen. Bei  uns gibt es in jedem Kanton verschiedene Trachten. Innerhalb jedes Kantons sind besonders die Frauentrachten regional sehr bekannt. Vorab auf dem Land werden kunstvolle Festtags- und Werktagstrachten getragen. Den ganzen Text lesen >>

Einmalige Fasnacht in Einsiedeln

Veröffentlicht am 8 Februar 2010, 13:55 in der Kategorie Brauchtum, Verschiedenes, Veranstaltungen.

Von René und Elisabeth Bühler

Wer in der Fasnachtszeit nach Einsiedeln fährt, erlebt eine der aufregendsten und buntesten Fasnachten überhaupt. Dieses Jahr vor allem am 15. und 16. Februar.

Am Abend von Drei Königen (6. Januar) beginnt in Einsiedeln die fünfte Jahreszeit mit dem «Iitrichle» (Eintreicheln). Der Schmutzige Donnerstag ist der Fasnachtstag der Jugend, an dem der Kinderumzug stattfindet. Einen ersten Höhepunkt der Einsiedler Fasnacht bildet der Güdelsmäntig (Fasnachtsmontag). Dieser beginnt um 9 Uhr mit dem wilden Sühudi-Umzug. Dieser wird von Furcht erregenden Teufeln angeführt. Es sind imposante Gestalten mit langen gebogenen Hörnern. Sie tragen eine Mistgabel und eine lange um den Bauch gebundene Kette. Sie machen den Weg frei für die Sühudis, die möglichst zerlumpt auftreten. Das Gesicht wird mit einer selbst gemachten Pappmaché-Maske bedeckt und soll möglichst schauerlich aussehen. Das Sühudi ist eine lustige und schwatzhafte Figur. Es umschmeichelt und verhöhnt die Umzugszuschauer mit verstellter Stimme. Die Einsiedler nennen dies «breugen». Den ganzen Text lesen >>

Ist unsere Musik unentbehrlich? Und was dann?

Veröffentlicht am 30 November 2009, 12:09 in der Kategorie Brauchtum, Begriff, Verschiedenes.

Von Martin Sebastian    www.ruefferundrub.ch

Können wir ohne unsere Musik sein? Oder anders gefragt: Wie entbehrlich ist die Musik tatsächlich für unser Leben? Was wäre eine Welt ohne Mozart und Beethoven? Was wären wir ohne Volksmusik oder ohne Rockband?
Der Autor des Buches “Kontrapunkte und Koloraturen”, Daniel Fueter, denkt seit vielen Jahren über den Wert der musikalischen Bildung nach und zeigt die Bedeutung der Musik in allen Lebensbereiche auf. In seinem neuen Buch findet sich zudem eine besondere Trouvaille: die von Daniel Fueter entwickelte «Kleine Musiklehre». Man muss nicht Fachmann sein, um diese Erklärungen zu verstehen, denn sie richten sich an ein gemischtes Publikum und stellen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Den ganzen Text lesen >>

Pro Helvetia veröffentlicht Leitfaden für Volkskultur

Veröffentlicht am 27 Oktober 2009, 13:15 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Begriff, Verschiedenes, Förderung.

Von Sabina Schwarzenbach     Leiterin Kommunikation www.prohelvetia.ch

Ob Volksmusik, Laientheater oder traditionelle Kunst – seit Herbst 2008 unterstützt die Schweizer Kulturstiftung auch Projekte der Volkskultur.
Einzelpersonen, Gruppen oder Verbände, die sich in einer volkskulturellen Sparte betätigen, erhalten dadurch die Möglichkeit, Pro Helvetia Gesuche um eine finanzielle Unterstützung vorzulegen. Welche Vorhaben fördert die Schweizer Kulturstiftung? Und was müssen Interessierte bei einer Anfrage beachten? Antworten gibt ein neuer Leitfaden, der soeben auf Deutsch, Französisch und Italienisch erschienen ist. Den ganzen Text lesen >>

Was wird die neue nationale Musikschule auslösen?

Veröffentlicht am 19 Oktober 2009, 11:34 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Verschiedenes, Förderung, Politik.

Von Martin Sebastian 

Nun ist es definitiv: Es wird eine neue nationale Musikschule mit Museum und vielem mehr geben. Was wird das auslösen? Welche Möglichkeiten entstehen dadurch? Und wird dieses Zentrum Auswirkungen auf die musikalischen Aktivitäten des Landes haben? Und braucht es das überhaupt?

Auf der Klosterinsel Rheinau ist ein verheissungsvolles Kulturprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt worden.
Im Mai 2007 beschloss der Regierungsrat, die Nutzung der Klosterinsel Rheinau neu zu überdenken. Das daraufhin vom kantonalen Immobilienamt entwickelte neue Nutzungskonzept sieht den Betrieb eines Musikzentrums, einer Hauswirtschaftsschule, eines Restaurants sowie eines Museums vor. Der Regierungsrat hat das neue Nutzungskonzept bewilligt. Den ganzen Text lesen >>

Unsere Glocken bedeuten Heimat

Veröffentlicht am 8 Oktober 2009, 15:47 in der Kategorie Folklore, Brauchtum, Verschiedenes.

Von Ernst A. Meyner     Folklore-Redaktor

Nicht für alle ist das Glockengeläut gleich bedeutend. Für die einen ist es ein Ärgernis, für die anderen bedeutet es Sicherheit und weckt Heimatgefühle.
In der Nähe einer Kirche gewöhnt man sich ans Glockengeläut. Jeden Morgen um sechs läutet eine hell klingende Glocke der Zwinglikirche Winterthur den jungen Tag ein. Und am Abend punkt 19 Uhr vernehme ich während fünf Minuten die Betzeit-Glocke.
Für mich als Knabe waren das tägliche Signale, Denkpausen, Zäsuren. Wenn das Geläut einmal ausblieb, fehlte etwas. «Ist das Läutwerk etwa defekt?», fragte man sich rasch einmal. Den ganzen Text lesen >>

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